Hitziger Sturm auf die Gamperney beim Berglauf vom 27. Mai 2018

Schwitziges Heimrennen auf die Gamperney am 27. Mai 2018
„Alle Jahre wieder…“
Eigentlich ist es ja immer eine Freude Ende Mai bei meinem Heimrennen Gamperney-Berglauf vom Unterdorf in Grabs SG auf die Gamperney zu springen. 8.8km und 1’000 Höhenmeter gilt es jeweils in Angriff zu nehmen.

www.gamperney-berglauf.ch

https://www.strava.com/activities/1598916192

Ich schreibe bewusst „eigentlich“. Schliesslich habe ich mich auch dieses Jahr auf der Strecke bei strahlendem Sonnenschein und heissen Bedingungen einige Mal verflucht mir dies anzutun. Spätestens im Ziel, beim erfrischenden Bier und der fantastischen Aussicht aufs Rheintal, war der Schmerz jedoch vergessen.
Zwar komme ich aktuell nicht an meine Zeiten von 2013 heran, jedoch gelang mir in 53:07 ein solides Rennen und ich konnte mich sogar in den Top10 als bester lokaler Läufer platzieren.
Souverän zum Sieg stürmte erneut Robbie Simpson vor Jakob Oswald und Raphael Sprenger. Bei den Frauen reüssierte Michelle Maier vor Angela Haldimann.

https://my3.raceresult.com/76429/results?lang=de#1_98FEC7

Ich ging das Rennen für meinen Geschmack und meine Fähigkeiten zu schnell an. Der Puls knallte schnell an die anaerobe Schwelle und früh merkte ich, dass die Muskulatur der limitierende Faktor werden würde. Es war wohl zu ambitioniert den Spitzenleuten wie Schumi, Cox, Sprenger, Mayer, Martin Rosser und wie erwähnt Simpson folgen zu wollen. Als ich die Gruppe vor mir ziehen lassen musste, versuchte ich mit Roman Kessler den Anschluss nochmals zu packen. Jedoch lief er auch zu stark für mich den Berg hoch. Im Verlaufe des Renngeschehens konnte ich immerhin noch einen deutschen Konkurrenten distanzieren und von hinten drohte nicht gross Gefahr. Als Marcel Rinderer aus Mels zu mir aufschloss schöpfte ich Hoffnung und wollte mit ihm den Führenden Druck machen. Gemeinsam zogen wir uns lange den Berg hoch. Erst im Schlussanstieg musste ich ihn ziehen lassen. Erschöpft und doch einigermassen zufrieden erreichte ich die Alp Bützen und genoss den restlichen Tag in vollen Zügen.

Und so werde ich wohl auch in einem Jahr, nach der nächsten Ausführung schreiben: „Alle Jahre wieder….“

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