Laktatstufentest bei Günter Ernst Sport und Leistungsdiagnostik vom 21. Januar 2019

Homepage Günter Ernst

Am 21. Januar 2019 um 08:30 Uhr fand ich mich in Feldkirch AT bei Günter Ernst ein. Wie vereinbart war der jährliche Laktatstufentest auf der Agenda vermerkt. Normalerweise absolvierte ich diesen bei Richi Umberg in Bad Ragaz. Dieses Jahr entschied ich mich jedoch dies mit Günter zu machen, da ich mit ihm das LGT Laufseminar leiten darf und wir daher enger zusammen arbeiten.

Grundsätzlich galt es für mich wie immer ein „Foto“ zu schiessen, den aktuellen Leistungsstand zu bestimmen, Trainingsbereiche zu definieren und Defizite zu bemerken.
Anders als sonst arbeitet Günter Ernst bei der Schwellenbestimmung mit dem sogenannten Dickhut Modell. Zudem starteten wir den Test bereits bei 6km/h und steigerten nach drei Minuten Belastung jeweils um 2km/h. Das Blut wurde am Ohrläppchen abgezapft und die bekannte Borg Skala des individuellen Belastungsempfinden ist auch bei ihm ein fixer Bestandteil der Tests.

Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden. Ich konnte den 20km/h Abschnitt gut beenden, entschied mit aber aus koordinativen Überlastungsgründen auf die nächste Stufe zu verzichten. Die Schwelle bei 2.55mmol Laktat ist mit 17.1km/h definiert. Dieses Tempo müsste ich über die Marathondistanz einigermassen halten müssen.

Der Fahrplan stimmt somit. Nächste Woche werden wir noch einen zweiten Test machen mit Belastungen am Berg. Ich bin ja mal gespannt…

Schluchtenkönig und Sieg beim Transruinalta Trailmarathon mit Streckenrekord

Schluchtenkönig 2018 beim Transruinalta & Transviamala!

Donat, 21. Oktober 2018 und Thusis, 20. Oktober 2018

Nach dem gestrigen Trailmarathon von Ilanz nach Thusis galt es heute die Viamala Schlucht von Thusis nach Donat zu bezwingen. 1000 Läuferinnen & Läufer machten sich auf die 19km und 900 Höhenmeter Herausforderung.

Die Elite machte sich um 10:00 Uhr auf den Weg, wir Etappenläufer absolvierten ab 10:05 Uhr bei herrlichem Wetter einen Intervallstart nach Vortagesergebnis.

Meine Beine fühlten sich müde an, jedoch hatte ich keine Beschwerden und freute mich auf den offiziell schönsten Lauf der Schweiz. Bereits nach wenigen hundert Meter konnte mich Raphael Sprenger einholen und schoss dem Schluchteneingang entgegen. Wie angekündigt wollte er alles probieren um den 5:53 Minutrn grossen Rückstand zu egalisieren.

Ich konnte ssinem Tempo nicht folgen, liess abreissen und fokussierte mich auf meinen Laufrhythmus. Von hinten drohte keine grosse Gefahr. Schnell schloss ich auf die ersten Elitestarter auf und kämpfte mich über die steilen Trails. Die Waden waren in Topform, die Oberschenkel schmerzten etwas beim Downhill, nur die Fussgelenkmuskulatur war vom Vortag extrem müde. Ich versuchte mein Bestes zu geben und trotzdem das Panorama und die Strecke zu geniessen.

Bei Kilometer 10 in Zillis informierten mich meine Eltern, dass ich bereits knapp 3 Minuten auf den Favoriten verloren hatte. Endlich fand ich den Flow und konnte meine Leistung verbessern. Ich litt extrem…Laktat schoss in die Beine, Schweiss entwich allen Poren und die Atmung wurde schwerer.

Trotzdem gelang es mir in den Downhills und in den flachen Passagen Druck zu machen. Ab Andeer genoss ich trotz Müdigkeit die ketzten vier Kilometer. Auch der Schlussanstieg nach Donat liess mich micht entmutigen und in 1:25:01 überquerte ich völlig blau die Ziellinie.

Kurz danach erfuhr ich, dass diese Leistung zum 7ten Tagesrang, aber vor allem zum Overall Sieg beim Schluchtenkönig in neuer Rekordzeit gereicht hat.

Nun geniessen wir den Erfolg, erholen uns und gönnen uns das verdiente Bierchen!

Nochmals besten Dank an meine Eltern, dem OK um Thomas Häusermann, allen wichtigen freiwilligen Helfern im Ziel, beim Start und auf der Strecke, sowie meinen Konkurrenten um Raphael Sprenger und vielen anderen Läufern.

Gossauer Weihnachtslauf vom 1.12.18/ Wieder Zweiter beim Tripple Wettbewerb

Gossauer Weihnachtslauf vom 1. Dezember 2018, oder „Advent, Advent, der Muskel brennt….“

Wie im letzten Jahr entschloss ich mich kurzerhand das Triple beim Weihnachtslauf in Gossau zu absolvieren. Zwar sind die kurzen Distanzen, die flachen Läufe und das kalte Wetter überhaupt nicht nach meinem Gusto, wahrscheinlich genau deswegen. Ich wollte mir noch die komplette „Winterportion“ gönnen, bevor ich bald in den Süden flüchte und mich dem Weihnachtsstress widme.

Beim Triple gilt es um 18:10 Uhr den Hauptlauf über 8.5km, um 19:10 Uhr in der Joggerkategorie 4.5km und zum Schluss um 19:40 Uhr noch 6.5km beim Volkslauf zu absolvieren. Jeder Wettkampf wurde einzeln gewertet, daneben gab es für die 28 Triple Läuferinnen und Läufer eine Gesamtwertung.

Ein gelungenes Format, dass viel Abwechslung in den Läuferalltag bringt und eine spezielle Herausforderung ist.

Am härtesten ist es jeweils nach Zieleinlauf sofort zum Start zurück zu laufen, nicht zu stark abzukühlen und danach den Motor beim nächsten Start wieder neu zu forcieren, und dies bei Temperaturen knapp über Null Grad Celsius. Das zahlreiche Publikum sorgte aber mit der tollen Stimmung für eine wärmende Atmosphäre.

In der Gesamtwertung wurde ich hinter Jörg Stäheli Zweiter, wie letztes Jahr.

Hauptlauf 8.5km, Overall 24ter in 30.27
Jogger 4.5km, Overall 10ter in 15.55
Volkslauf 6.5km, Overall 6ter in 23.17

Fazit: Ein toller Tempotest in der aktuellen Grundlagen- und Kraftaufbauphase des Trainings. Nette Leute getroffen und den Advent sportlich eingeläutet.