Trotz Tagessieg fast erfroren beim Swiss Snow Walk & Run Halbmarathon in Arosa

Arosa, 12.1.2019

Fast erfroren und 8x gestürzt im ewigen Eis von Arosa. #schneesicher.ch

Overall Sieg beim Swiss Snow Walk‘n‘Run Halbmarathon Arosa vom 12.1.2019 !!!

Das Laufjahr 2019 ist lanciert. Und dies so früh wie seit Jahren nicht mehr. Seit 2014 bin ich nicht mehr in Arosabeim
beliebten Swiss Snow Walk‘n‘Run gestartet. Heuer wollte ich es wieder einmal wissen. Wenn schon Schnee liegt und man auch im Training friert, dann gönne ich mir doch gleich die eisige Kälte auf 1‘800müm.
Kurzfristig entschied ich mich bei Minus 6 Grad den Halbmarathon zu laufen anstatt den Weisshorntrail.
In meinen neuen Salomon S-Lab Sense 7 Finken machte ich mich auf das Abenteuer am Obersee über 21.1km mit nährhaften 630 Höhenmeter in tiefem Schnee, auf eisigen Passagen und spassigen Downhills.
Gleich zu Beginn des Rennens bildete sich ein Dreiergrüppchen um Rolf Thallinger und Matthias Schmidig neben mir. Wir mussten zahlreiche Läufer vom Weisshorntrail überholen, welche 5 Minuten vorher gestartet waren, und kämpften uns durch das matschig tiefe Terrain.
Es wird ein taktisches Rennen werden um den Tagessieg, dies war mir im vorhinein bewusst. Wie mit meiner Mentaltrainerin Marina Bürzle abgesprochen versuchte ich geduldig zu bleiben, meinen Rhythmus zu finden und das Rennen in den Anstiegen zu entscheiden.
Vor allem die kurzen Bergintervalle auf dem Laufband bei Andreas Enggist #medicalfitness gaben mir Kraft und Vertrauen für die coupierte Strecke.
Auch das Krafttraining mit Jan Zweifel machte sich auf dem schwierigen Gelände positiv bemerkbar.
Trotzdem war ich froh, das Ziel nach 1:45:33 erschöpft zu erreichen.
Strava Aufzeichnung: https://www.strava.com/activities/2072979702
Rangliste: https://trackmaxx.ch/results/?race=ars19&c=aa38982f-000a-44e4-a62e-4b993eb1409d
Erholung und sich wieder aufzuwärmen steht nun im Fokus.

Hitziger Sturm auf die Gamperney beim Berglauf vom 27. Mai 2018

Schwitziges Heimrennen auf die Gamperney am 27. Mai 2018
„Alle Jahre wieder…“
Eigentlich ist es ja immer eine Freude Ende Mai bei meinem Heimrennen Gamperney-Berglauf vom Unterdorf in Grabs SG auf die Gamperney zu springen. 8.8km und 1’000 Höhenmeter gilt es jeweils in Angriff zu nehmen.

www.gamperney-berglauf.ch

https://www.strava.com/activities/1598916192

Ich schreibe bewusst „eigentlich“. Schliesslich habe ich mich auch dieses Jahr auf der Strecke bei strahlendem Sonnenschein und heissen Bedingungen einige Mal verflucht mir dies anzutun. Spätestens im Ziel, beim erfrischenden Bier und der fantastischen Aussicht aufs Rheintal, war der Schmerz jedoch vergessen.
Zwar komme ich aktuell nicht an meine Zeiten von 2013 heran, jedoch gelang mir in 53:07 ein solides Rennen und ich konnte mich sogar in den Top10 als bester lokaler Läufer platzieren.
Souverän zum Sieg stürmte erneut Robbie Simpson vor Jakob Oswald und Raphael Sprenger. Bei den Frauen reüssierte Michelle Maier vor Angela Haldimann.

https://my3.raceresult.com/76429/results?lang=de#1_98FEC7

Ich ging das Rennen für meinen Geschmack und meine Fähigkeiten zu schnell an. Der Puls knallte schnell an die anaerobe Schwelle und früh merkte ich, dass die Muskulatur der limitierende Faktor werden würde. Es war wohl zu ambitioniert den Spitzenleuten wie Schumi, Cox, Sprenger, Mayer, Martin Rosser und wie erwähnt Simpson folgen zu wollen. Als ich die Gruppe vor mir ziehen lassen musste, versuchte ich mit Roman Kessler den Anschluss nochmals zu packen. Jedoch lief er auch zu stark für mich den Berg hoch. Im Verlaufe des Renngeschehens konnte ich immerhin noch einen deutschen Konkurrenten distanzieren und von hinten drohte nicht gross Gefahr. Als Marcel Rinderer aus Mels zu mir aufschloss schöpfte ich Hoffnung und wollte mit ihm den Führenden Druck machen. Gemeinsam zogen wir uns lange den Berg hoch. Erst im Schlussanstieg musste ich ihn ziehen lassen. Erschöpft und doch einigermassen zufrieden erreichte ich die Alp Bützen und genoss den restlichen Tag in vollen Zügen.

Und so werde ich wohl auch in einem Jahr, nach der nächsten Ausführung schreiben: „Alle Jahre wieder….“

Bündner Frühlingslauf vom 7. April 2018: Toller und schöner letzter Test vor Wien !

Was für ein (Frühlings-)Tag !!!

Am Morgen mit meinen Eltern nach Thusis gefahren zum Bündner Frühlingslauf. Habe mich diese Woche entschieden nochmals einen Test vor dem Wien Marathon in zwei Wochen zu laufen. Die Wetterprognosen waren ja gigantisch und die Strecke liess auch viel Positives erahnen. Um 11:05 Uhr war der Start angesagt. Ich wollte einen Tempotest machen, nochmals einige schnelle Kilometer absolvieren, das Wetter geniessen und mit einem besseren Gefühl das Rennen beenden als vor zwei Wochen.
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Dies gelang vorzüglich. Ich lief ein gutes Rennen, mit Steigerungsmöglichkeiten, konnte jede Rennsekunde geniessen und Selbstvertrauen aufbauen.

https://www.strava.com/activities/1494042541

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In 1.16:32 lief ich auf den fünften Overallrang, als Kategorien 4ter. Das Ziel war in Reichenau. Die Strecke sehr coupiert mit über 350 Höhenmetern und kaum asphaltiert.
Dies bei Temperaturen klar über 20 Grad und in einer traumhaften Gegend.
Der Start war ziemlich verhalten. Ich hatte Mühe den Rhythmus zu finden und sehr schwere Beine. Trotzdem versuchte ich Druck zu machen und mich ins Renngeschehen einzugliedern. Auf Position zehn beendete ich die erste Runde im Startort Thusis. Dies auch hinter den beiden schnellsten Frauen (u.a. Michele Gantner). Danach drehte mein Diesel langsam auf und ich machte mich auf die Verfolgung der führenden Sportler. Das Rennen wurde geprägt vom Vorjahressieger Max Knier, den beiden Donnstighüpfern aus dem Rheintal Heinz Bodenmann und Stefan Schmauder sowie der lokalen Ikone Ulisses Joos. Bei Kilomter acht und zwölf konnte ich weitere Konkurrenten überholen und reihte mich auf Position sechs ein. Zudem hatte ich Heinz Bodenmann immer im Blickfeld und näherte mich ihm kontinuierlich an. In den Steigungen fühlte ich mich extrem stark, der Puls schoss in die Höhe und die Temperaturen über der zwanzig Grad Marke brachten mich ins Schwitzen. Zwar wurde mir bewusst, dass Heinz käumlich einbrechen wird und machte mit dem sechsten Schlussrang Freundschaft. Unverhofft konnte ich plötzlich Joos einholen und mich vor ihm einreihen. Somit war der Rang in den Top 5 gesichert, als ich die malerische Brücke beim Zieleinlauf vor dem Bahnhof Tamins-Reichenau erreichte.

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https://services.datasport.com/2018/lauf/buendner/
www.fruehlingslauf.ch

Der Bündner Frühlingslauf, wahrlich ein Vergnügen. Bei diesem Wetter sowieso.
Zu Hause ging es noch eine halbe Stunde aufs Rad, danach gemütlich ins Sanarium. Fokus klar auf Erholung. Dazu gehört natürlich auch ein leckeres Eis!
Heute Abend haben wir einen Degustationsevent mit einigen Kollegen und Verwandten bei unserer lokalen Brauerei Sennbräu.
In diesem Sinne: Einen schönen Sonntag und Proscht !!!

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www.sennbraeu.ch