Der Rheintaler wird erneut Schluchtenkönig und dies in neuer Rekordzeit

4. Rang Overall beim Transviamala vom 20. Oktober 2019

In 4:37:52 gelang mir heute die angestrebte Titelverteidigung in der Kombiwertung um den Schluchtenkönig.

Heute musste ich nochmals 19 Kilometer mit happigen 900 Höhenmeterm hinter mich bringen.

Der Start war um 10:00 Uhr am gestrigen Zielort in Thusis. Das Zielband wurde in Donat aufgespannt.

In 1:23:51 wurde ich heute hinter den entfesselten Raphael Sprenger und Arnold Aem und Michele Paonne Vierter. Ich gratuliere den Dreien von ganzem Herzen. Erstaunlich gut drehten heute meine Beine trotz der Vorbelastung durch die Schlucht und über rutschige Trails. Effektiv gefährden konnte ich die Spitzenläufer aber definitiv nicht und fokussierte mich auf die Titelverteidigung.

Dies gelang mir perfekt und mit einem neuen Streckenrekord realisierte ich mein Ziel.

 

2. Rang beim Transruinalta Trailmarathon vom 19. Oktober 2019

2. Rang Overall in 3:14:01 beim 6ten Transruinalta Trailmarathon vom 19. Oktober 2019

Fazit des Tages: Ich bin super glücklich und etwas müde nach einem herrlichen Trailmarathon in der Bündner Surselva. Mit zwei Zielen war ich heute Morgen in Illanz zum Abenteuer über 42.195km mit gut 1‘800 gestartet: So wollte ich den Favoriten Stephan Wenk kitzeln und etwas herausfordern und zudem schneller laufen als letzes Jahr.

Meine Zeit aus dem Vorjahr verbesserte ich um 61‘ und hätte somit einen neuen Streckenrekord aufgestellt…Hätte/Wäre/Wenn…Konjuntive bringen nichts, es zählen nur Tatsachen.

Stephan Wenk lief ein Top Rennen und überholte mich bereits in Versam bei Kilometer 15, obwohl ich fünf Minuten vor ihm starten durfte.

Schlussendlich knüpfte er mir 9 Minuten ab und darf sich zu Recht König der Ruinalta nennen.

Morgen wird er das Rennen zum Schluchtenkönig nicht aufehmen. Es warten beim Transviamala nochmals 19km und gut 700 Höhenmeter auf uns. Das Duell um den begehrten Titel wird erneut zwischen Raphael Sprenger und mir entschieden. Auch er verbesserte seine Bestzeit und klassierte sich 6:28 hinter mir.

Nun gilt es sich zu erholen, ein Bierchen zu geniessen und dann den Fokus auf Morgen zu legen.

Merci auch meinen Eltern. So eine sensationelle Unterstützung verpflegungstechnisch wie heute durfte ich noch nie erfahren.

https://www.strava.com/activities/2800400194

https://www.datasport.com/live/ranking/?racenr=21779

www.transviamala.ch

Sieg bem 2. Gamstrail in Kitzbühel über 35 Kilometer

Letztes Jahr war Premiere vom Salomon Event Gamstrail in Kitzbühel. Heuer war mir bereits im Winter klar, dass ich ich hier starten möchte. Schliesslich kenne ich das Tirol gut, bis bach Kitzbühel habe ich es jedoch noch nie geschafft. Perfekt natürlich, wenn man ein Familienwochenende mit einem solchen Event verbinden kann. So weilen Birchmeier/Meisters für einige Tage in Söll und der Rest meiner Liebsten hat mich beim nächsten Sieg tatkräftig unterstützt. Besten Dank an Euch.

Nun warte ich mit Papa gemütlich bei der Talstation Hornbahn im mondänen Alpenmekka und warte auf die Siegerehrung sowie Flower Ceremony.

Ein strenger Tag liegt hinter mir. Nach 3 Stunden und gut 16 Minuten überquerte ich erschöpft mit fast fünf Minuten vor einem Slowaken die Ziellinie. 35km und über 2‘200 Höhenmeter hatten mich zermürbt. Herrlichste Trails bei bestem Wetter in einer wolkenlosem Alpenkulisse, Trailrunner-Herz, was willst Du mehr?

Sicherlich hilft ein kühles Blondes und die tolle Wellnesslandschaft in unserem Hotel der Regeneration.

Um 9 Uhr fiel der Startschuss für mein Rennen. Bereits eine Stunde zuvor startete die Königsdisziplin K46, kurz nach uns der K22. Zudem gab es noch K5 Rennen und eine 25km Wanderung.

Gleich zu Beginn begab ich mich in eine 3-er Spitzengruppe. Es lag an mir beim ersten Anstieg mit über 900 Höhenmetern das Tempo zu machen. Zu stark forcieren wollte ich nicht, schliesslich lagen auch nach dem ersten Gipfel noch über 25 Kilometer vor uns. Oben waren wir nur noch zu Zweit: ein slowakischer Skimo-Athlet und meine Wenigkeit. Auf den Trails und ersten Downhillpassagen zeigte er mir klar auf, wo ich Defizite habe. Im Vergleich zum letzen Weeken konnte ich dafür jeweils in den Anstiegen meinen Vorsprung ausbauen.

Erst nach gut 25 Kilometern fiel ich den Strapazen oder dem ominösen Hammermann zum Opfer. Ich musste extrem leiden und die Energie ging mir aus. Aufgrund einer Streckenänderung verpasste ich die Verpflegung durch meine Familie. Eine schwierige Situation, da ich wirklich hart am Limit lief.

Trotzdem kämpfte ich mich weiter dem Ziel entgegen. Einige bissige Gegensteigungen und ruppige Rampen verdammten mich zum Gehen trotz moderaten Steigungsprozenten. Schlussendlich torkelte ich dehydriert und kaputt nach etwas über 3 1/4 Stunden übers Zielband des Rundkurses und durfte zahlreiche Gratulationen entgegennehmen. Nur Luigi, mein Patenkind, war etwas entsetzt mich dreckig und erschöpft zu erblicken.

Keep on running!

Next stop: Gauschla Berglauf, Weite SG!

www.gamstrail.at
Strava Aufzeichnung
Rangliste